Erste Probenwoche
01.01.2008
Glücklicherweise schafft man es in unserem Alter auch schon mal mit nur drei Stunden Schlaf auszukommen. Daher ging es nach einer lustigen Silvesterfeier in Dresden gegen 13.00 Uhr wieder gen Heimat, um für den Probenbeginn am nächsten Tag präpariert zu sein. Gerade zu Hause angelangt, erwartete mich dann auch schon ein Anruf von Markus: Oswald ist gerade angekommen und man könne doch schon einen gemütlichen Vorprobenabend gestalten! Schnell mit Robert kurzgeschlossen und schon ging es gegen 20.30 Uhr auf nach Annaburg. Und was erwartete uns? Ein Mann mit Kamera! Oswald begrüßte uns alle mit einem netten „Hallo!“, das Auge dabei immer auf das Display seiner Kamera gerichtet, wir durften uns offiziell für die Internetseite vorstellen und schließlich gab es an diesem Abend noch das Bühnenbild zu sehen, Konzeptionen zu hören und vor allem Wein zu trinken. Abfahrt gegen 23.30 Uhr.
02.01.2008
Erster Probentag und gleichzeitig vorerst mein letzter: denn wegen Arbeiten an einem anderen Theaterstück werde ich die Gruppe nach dem heutigen Tag vorzeitig verlassen müssen. – Der Tag beginnt relativ zeitig für studentische Verhältnisse: Pünktlich um 9.30 Uhr kommen Johannes, Robert, Karoline und ich bei Markus an. Wie gehabt erwarten uns Markus und Oswald schon. Es gibt Kaffee und Tee. Dann wird eine Leseprobe angeschlossen und nochmals grundlegende Dinge besprochen. Gegen Mittag geht es dann in den „Goldenen Ring“, unserer Probestätte. Es folgt die erste Besichtigung des Probenraums: Schön groß, mit Bühne und Bar und ganz viel Konfetti! Die Rückstände von der Silvesterfeier waren nicht zu übersehen: Girlanden, Papier, Becher, Gläser, Konfetti und Luftschlangen. Während wir uns vorerst einem stärkenden Mittagessen widmen, werden diese Silvesterüberbleibsel noch beseitigt und danach beginnen die Proben. Fast der komplette erste Akt: nicht wenig für den ersten Probentag! Und nach mehreren Stunden Probe, viel Kaffee und Zigaretten, einigen Foto- und Videoaufnahmen und der ein oder anderen Diskussion war dieser Tag auch schon wieder vorbei. Zum Abschluss gab es dann noch eine Dokumentation über den „Pakt der Wölfe“ zu sehen, die einmal mehr verdeutlichte, wie schwer es Regisseure und Produzenten doch haben können… Gegen 00.00 Uhr war dann Abfahrt nach Hause. Für mich ging es am nächsten Tag Richtung Frankenländle, die anderen hatten noch 6 Tage Probenarbeit vor sich…
Mario Matthias
